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Fußball - Frankfurt am Main:Flick zu DFB-Wechsel: "Keine Veranlassung, etwas zu ändern"

Bayern
Trainer Hansi Flick von München. Foto: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa (Foto: dpa)

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München (dpa) - Für Bayern-Trainer Hansi Flick steht ein möglicher Wechsel auf den Posten des Bundestrainers im kommenden Sommer nicht zur Debatte. "Ich habe einen Vertrag bis 2023 bei Bayern München. Ich fühle mich in München wohl, ich fühle mich im Verein wohl", sagte der 55-Jährige der "Bild am Sonntag". Die Arbeit beim deutschen Fußball-Rekordmeister mache ihm viel Spaß. "Ich habe im Moment überhaupt keine Veranlassung, daran irgendetwas zu verändern."

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte zuvor in einem Interview der "Sport Bild"auf die Frage, ob ein Bundestrainer Flick vorstellbar wäre, erklärt: "Ich wäre verrückt, wenn ich das ausschließen würde." Dies hatte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge kritisiert. Er finde "es dem jetzigen Bundestrainer Joachim Löw gegenüber illoyal, auf dem Trainerposten Planungsspiele öffentlich für die Zukunft aufzustellen", hatte Rummenigge dazu bei Sport1 gesagt.

Flick selbst, der acht Jahre lang von 2006 bis 2014 Assistent von Löw bei der Nationalmannschaft war, lobte den Bundestrainer explizit. "Ich finde, er hat einen tollen Job gemacht, er macht immer noch einen tollen Job", sagte Flick. "Er kriegt für die EM eine gute Mannschaft hin. Und ich bin sicher, dass wir in Deutschland genügend sehr gute Spieler haben, um auch 2022 Erfolg zu haben."

Mögliche Spannungen mit Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic, über die zuletzt spekuliert worden war, wies Flick erneut zurück. "Da wird zu viel hineininterpretiert. Es ist doch eine ganz normale Sache, dass der Sportvorstand und der Trainer mal ihre Meinungen über Spieler austauschen - immer zum Wohle des Vereins", sagte der Coach. Er sei "überhaupt nicht" unzufrieden mit dem aktuellen Kader. "Er ist auch einer der Architekten für die Zukunft des FC Bayern, und dafür arbeiten wir gut zusammen", sagte Flick über Salihamidzic.

© dpa-infocom, dpa:210214-99-433504/2

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