Marode BäderUnser Freibad darf nicht sterben

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Das Freibad gibt es schon seit vielen Jahrzehnten, Generationen von Allgäuern haben hier Schwimmen gelernt.
Das Freibad gibt es schon seit vielen Jahrzehnten, Generationen von Allgäuern haben hier Schwimmen gelernt.
Freibad Seltmans

Die Technik ist veraltet, die Becken verlieren Wasser: In Seltmans im Allgäu helfen 500 Bürger dabei, ihr Bad zu erhalten. Trotzdem ist die Zukunft ungewiss – wie in so vielen Kommunen im Freistaat.

Von Florian Fuchs

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Gerade kommen zwei Frauen vorbei, von der Weitnauer Klamottenkiste. Sie bringen einen dieser überdimensionierten Schecks, 1000 Euro steht darauf, eine Spende an das Freibad Seltmans. Thomas Dölle nimmt das Geld gerne entgegen, der Vorsitzende und sein Förderverein haben erst im Frühjahr wieder einiges geschafft auf der Anlage: Sie haben die Duschen erneuert, sie haben neue Fliesen gelegt, Rigipswände hochgezogen. Sie haben auch die Brücke erneuert rüber über den Weitnauer Bach, auf die hintere Liegewiese, wo sie einen Beachvolleyballplatz gebaut haben. 170 Tonnen Sand, verteilt, glatt gezogen und festgeklopft – viele Freiwillige haben mitgeholfen, Muskelkater inklusive.

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