Obstblüte in FrankenWas für eine gute Ernte in Franken nötig ist

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Eine Biene sammelt Nektar und Pollen an den Blüten eines Kirschbaums.
Eine Biene sammelt Nektar und Pollen an den Blüten eines Kirschbaums. Foto: Pia Bayer/dpa

Kirschen und Äpfel blühen farbenprächtig - und die Obstbauern hoffen, dass jetzt bloß kein Frost mehr kommt. Eine Beere ist indes bald schon reif zur Ernte.

Noch ist die Kirschblüte in vielen Teilen der Fränkischen Schweiz zu bestaunen. Andernorts in Franken beginnt bereits die Apfelblüte - es ist also bunt in den Obstanbaugebieten. Und bald gibt es sogar schon etwas zu ernten: „Mit Erdbeeren aus Wandertunneln startet dann die fränkische Obstsaison“, sagte Thomas Riehl vom Verein Fränkische Obstbauern. In einigen Tagen werde es losgehen.

Bei den Obstbäumen sei die Entwicklung der Vegetation in etwa so weit wie im Vorjahr, erläuterte Riehl. Ende März und Anfang April sei es wegen Nachtfrösten zu leichten Schäden an den noch geschlossenen Blüten gekommen. Aber nach derzeitiger Einschätzung habe das zumeist keine wirtschaftlichen Schäden verursacht.

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Und was braucht es jetzt noch bis zu einer guten Ernte? Riehl erklärte, es sollte möglichst keine Nachtfröste mehr geben, diese Gefahr bestehe allerdings grundsätzlich bis Mitte Mai. Hagel sei auch schlecht. Und es seien ausreichende Niederschläge nötig. Die Kirschernte startet traditionell im Juni.

Die Fränkische Schweiz ist bekannt für den Anbau von Kirschen: Die Region im Städtedreieck Bayreuth-Nürnberg-Forchheim gilt als eines der größten zusammenhängenden Kirschanbaugebiete in Europa mit rund 250.000 Kirschbäumen auf 25 Quadratkilometern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Unterfranken.

Bei den Erntemengen gibt es jedes Jahr Schwankungen, weil die Witterungseinflüsse groß sind: Frost im Mai kann dem Kirschenbestand sehr zusetzen, ebenso Starkregen oder Hagel. Im Vorjahr meldete das Landesamt für Statistik eine Erntemenge von 1792 Tonnen bei den Süßkirschen. Das waren 30,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor, als schlechte Wetterbedingungen zu großen Einbußen geführt hatten. Der langjährige Durchschnitt (2019 bis 2024) bei den Süßkirschen liegt bei 2317 Tonnen.

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