MigrationDas große Zurückschieben

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Stationäre Grenzkontrollen mitten in Europa: Seit Oktober gibt es sie auch an der deutsch-tschechischen Grenze.
Stationäre Grenzkontrollen mitten in Europa: Seit Oktober gibt es sie auch an der deutsch-tschechischen Grenze. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Vier von zehn illegal eingereisten Migranten werden mittlerweile direkt an der bayerischen Grenze zurückgewiesen, erklärt Ministerpräsident Markus Söder. Doch wer sind diese Menschen eigentlich? Und was bedeuten die Grenzkontrollen für Europa?

Von Nina von Hardenberg und Matthias Köpf

Der Rückweg über die Grenze ist nicht weit im oberbayerischen Freilassing. Von der aus Containern aufgestapelten Inspektion der Bundespolizei am Bahnhof geht es durch die Stadt und dann über die Saalach, die österreichischen Kollegen sitzen gleich hinter der Brücke in der früheren Zollstation. Die weißen Transporter mit dem "BP" für Bundespolizei im Kennzeichen nehmen diesen Weg regelmäßig. Darin sitzen häufig Menschen aus Ländern wie der Türkei, Syrien oder Afghanistan, die im bayerischen Grenzgebiet aufgegriffen wurden und als illegal eingereist gelten. Die Bundespolizei übergibt sie drüben in Salzburg der dortigen Polizei. Manchmal, so berichten es bayerische Schleierfahnder, kommen die Menschen gleich danach zu Fuß wieder über die Brücke nach Deutschland, die bunten Identifikationsbänder von der Bundespolizei noch am Handgelenk. Doch nicht immer ist die Brücke bewacht.

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An der deutsch-österreichischen Grenze sind Bayerns Schleierfahnder auf der Suche nach Schleusern und Migranten. Ihre Zahl ist stark gestiegen. Dennoch brauchen die Polizisten vor allem Geduld.

SZ PlusVon Matthias Köpf

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