Finsterau:Zweites Wolfsrudel im Nationalpark

Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet der Nationalparks Bayerischer Wald und Böhmerwald haben Forscher ein zweites Wolfsrudel nachgewiesen. Eines der Rudel nutze die Wälder zwischen Finsterau und Srní, das zweite sei vor allem zwischen der Trinkwassertalsperre Frauenau und Böhmisch Eisenstein gesehen worden, teilte die Nationalparkverwaltung mit. Seit 2015 gibt es laut Landesamt für Umwelt (LfU) Wolfsnachweise im Bayerischen Wald. Bei einer Wölfin in Finsterau ist ein Gesäuge zu erkennen, was auf Nachwuchs schließen lässt. Zudem tappten vier Welpen in eine Fotofalle. Bei Bayerisch Eisenstein wurden bereits vergangenen Winter Wölfe fotografiert. Analysen von Kotproben ließen darauf schließen, dass sich dort neben zwei ausgewachsenen Wölfen ein Jungtier aufhält. Weitere Rudel der streng geschützten Tiere gibt es im Freistaat im Manteler Forst (Kreis Neustadt/Waldnaab) und im Veldensteiner Forst in Oberfranken. Standorttreue Einzeltiere oder Paare sind in der Rhön und auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr unterwegs.

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