Pfingsttheatron, München

Das Pfingsttheatron ist eines der unkompliziertesten Open-Airs überhaupt: Wetter checken, einfach hinradeln in den Olympiapark, Picknickdecke am See ausbreiten und genießen, bestes Feiertagsprogramm. Tickets braucht man keine. Das könnte einer der Gründe sein, warum das vom städtischen Kreisjugendring veranstaltete Gratis-Festival seit dem Jahr 2000 existiert, allein eine Pandemie und eine Fußball-Weltmeisterschaft (2006) erforderten eine Zwangspause. Der andere Grund sind die handverlesenen, aufstrebenden Bands, meist aus der Kategorie: für Kenner und Entdecker.
In diesem Jahr sind das wieder drei mal vier Indie-Künstler. Am Samstag haben die „vier Schreihälse“ von Stresshotel Mutti „Bock auf Tänzerinnen vor der Bühne“, Power Plush legen ebenso Wert auf feministische Rap- und Club-Kultur wie Münchens starke Stimme Vandalisbin sowie 6Euroneunzig, die angeblich so klingen, als würden Blümchen, Ikkimel und SXTN zusammen musizieren. Am Sonntag spielt nach dem dramatischen Electro-Pop-Duo Fliegende Haie erst der Schweizer Dino Brandão, den man auch von seinem wunderbaren Trio-Album mit Sophie Hunger und Faber kennt, gefolgt von Horizontaler Gentransfer, deren Songs vom Koreanischsein in Stuttgart, Butterbrezeln oder Thomas Bernhard handeln, was ebenso interessant klingt wie das Konzept von den Hamburger Rapperinnen Bangerfabrique danach, die keine Männer in ihren Videos dulden. Am Pfingstmontag hört man Die Leute und ihr bald erscheinendes Debütalbum „Schöne Scheiße“, Vocal-Techno von Teer, Österreichs Hip-Hop-Pop-Untergrundstars Esrap und die Indie-Jazzer Fruchtiger Beigeschmack, in deren neuem Song „Ich hör mich nicht“ der Lärm, das Chaos und die Anonymität der Großstadt die dunklen Gedanken der Sängerin überdecken. Ein bisschen kompliziert bleibt ein Indie-Festival halt doch.
Modular, Augsburg

Wenn die Generation Z ein Open-Air-Forum in Bayern für sich hat, dann das Modular-Festival auf dem urban-schicken Areal rund ums Augsburger Gaswerk. Allein die Headliner der bisher 40 bestätigten Acts dieses unkommerziellen Jugend-Happenings für 30 000 Besucherinnen und Besucher lesen sich wie das Who-is-Who der Szene: Ski Aggu, Bibiza, Blackout Problems am Freitag, Ennio, Paul Wetz und Disastar am Samstag, Großstadtgeflüster, Blond und Yung Saint Paul zum Abschluss.
Und das „Platzprogramm“ liefert überdies, was die junge Generation zum Feiern, Reden und Bewegen braucht: von der Kleidertauschbörse über Zeichenkurse bis zur „Future World“ der Technischen Hochschule und einer Rollschuhdisco im Gastank. Das Engagement des Festivalteams für Nachhaltigkeit wird ebenso gelobt und prämiert wie die moderaten Preise (vom 21-Euro-Sozial-Tages-Ticket bis zum regulären Drei-Tage-Pass für 122 Euro).
Modular, Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. Mai, Augsburg, Gaswerk, www.modular-festival.de
Rock im Park, Nürnberg

Wo Rock draufsteht, ist auch Rock drin. Es gab sicher Jahre, als Bayerns größtes Open-Air familientauglicher war (nun, es kommt auf die Familie an ...). Tatsächlich hat sich heuer mit Materia ein einziger Mainstream-Rapper auf die Plakate verirrt, ansonsten aber sucht man Softies, Singer-Songerwriter oder Partypopper vergebens im dreitägigen Programm. Das ist mit 50 Konzerten tatsächlich etwas dünner gefüllt als sonst, für die Zeltplätze (gar nicht weit weg vom Stadtzentrum, und doch im Grünen im Volkspark am Dutzendteich) sowie für die Publikumsflächen auf dem Zeppelinfeld und vor den anderen Bühnen trifft das aber keineswegs zu: Kurz nach Verkündigung des Line-ups im Oktober waren die 80 000 Tickets für „Rock im Park“ ratzeputz in Rekordzeit ausverkauft.
Die gnadenlose Rock-Ekstase zieht also die Massen an, mehr denn je, wobei die Stammgäste ohnehin seit nun 31 Jahren anrücken zum Kurzurlaub mit Ausschweifungen in der grünen Hölle. Der Vollständigkeit halber und für die Feier-Planung seien die Protagonisten genannt: Bad Omens (Metalcore), Volbeat, Electric Callboy und Tom Morello von Rage Against The Machine am Freitag, Sabaton, Iron Maiden und The Offspring am Samstag, und am Sonntag Papa Roach, Limp Bizkit und Linkin Park, die bekanntlich bereits vier Tage nach „Rock im Park“ in München zwei Tage lang allein die Allianz-Arena füllen.
Rock im Park, Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Juni, Volkspark am Dutzendteich, www.rock-im-park.com
Noisehausen, Schrobenhausen

Einmal im Jahr wird Schrobenhausen zu „Noisehausen“. Statt um Spargel dreht sich in der 18 000-Einwohner-Stadt dann drei Tage lang alles um Rock und Pop. Durch viel ehrenamtliches Engagement der Macher hält man noch immer der Konkurrenz der Open-Air-Giganten stand. Was aber auch beachtlich ist, ist das überaus ambitionierte Programm, diesmal 19 Bands an zwei Tagen, welches das „Noisehausen“ von vielen Wald- und Wiesen-Festivals abhebt.
In diesem Jahr sind das etwa Mola, Mal Eleve, The Molotovs und Swiss & Die anderen (mit ihrem Nummer-eins-Album „Erstmal zu Penny“) am Freitag, und am Samstag Das Lumpenpack, Cari Cari und Adam Angst.
Noisehausen, Freitag und Samstag, 24. und 25. Juli, Schrobenhausen, noisehausen.de
Brass Wiesn, Eching

Slogans hat die Brass Wiesn reichlich, „die Open-Air-Gaudi für Jung und Oid“ wird Neu-bairisch versprochen, oder „das Blasmusik-Festival seit 2013“, denn „hier trifft Gemütlichkeit auf Herzlichkeit“. Die Veranstalter des größten Brass-Musik-Festivals in Deutschland jedenfalls holen aus dem weltweiten Blasmusikkosmos alles heraus, was man herausholen kann: Hier tönt das Blech aus allen Rohren, ob unterm freien Himmel, im Bierzelt, in „urigen Almen“, auf den Zeltplätzen oder am (und sogar im) inzwischen von 15 000 Besuchern täglich arg überfüllten Echinger Badesee. Der bayerische Bazar, die Oldtimer-Bulldogs, ein Jodelkurs, ein Volkstanz-Workshop, diverse Böllerschützen oder die „Gipfelbar“ am 15-Meter-Hügel auf dem Gelände („Monte Eho“) sorgen für ereignisreiche vier Tage.
Musikalisch finden auch nicht nur Freunde gepflegter Volksmusik (Musikverein St. Andreas, Heistodl Musig) etwas, mehr steht die Feierei im Mittelpunkt: Beim Party-Giganten Oimara wackeln alle im „Wackelkontakt“ mit, Edmund, die neuformierten Global.Kryner und und Rian („Verwandschaftstreffen“) bringen den Schmäh aus Österreich mit, und Shantel fährt die ganze Balkan-Power des Bukovina Clubs auf. Brass-Wiesn-Platzhirsch bleibt Josef Menzl, der mit der XXL-Oktoberfestbesetzung anrückt. Von Donnerstag bis Sonntag rund um die Uhr spielt irgendwo die Musik, und mit den Frühschoppen im Festzelt um 10 Uhr hat die Brass Wiesn auch die frühesten Konzerte der Festival-Saison zu bieten.
Brass Wiesn, Donnerstag bis Sonntag, 30. Juli bis 2. August, Eching, Freizeitgelände, www.brasswiesn.de
Chiemsee Reggae, Übersee

Ein Rastamann hält mit seinem Oldtimer-Camper in Übersee, fragt eine junge Frau, wo das Reggae-Festival sei. „Das gibt’s schon lange nicht mehr“, sagt sie in dem Festival-Trailer. Er fragt sich weiter durch, bis zum alten Festivalgelände auf der Viehweide unter der Kampenwand. Und wen er auch fragt, es rauschen alte Erinnerungen hervor, vom Bad im See oder der Tiroler Ache, von Sommernächten, wunderbaren Konzerten (die Wiege von LaBrassBanda ...), dem Duft des Grases und der Verbindung der jamaikanischen und der bayerischen Kultur.
Es ist die Sensation dieser bayerischen Open-Air-Saison: der Chiemsee Reggae ist zurück, und das „back to the roots“, als reines Reggae-Festival, so überschaubar wie in seinen schönsten Jahren. Kein Pop-Allerlei wie zuletzt für 35 000 Gäste, sondern reiner Reggae für 10 000. „Klasse statt Masse“ will der Ur-Veranstalter Martin Altmann bei der Wiederbelebung des Offbeat-Open-Airs. Der hochgeschätzte Rootsreggae-Pionier Burning Spear und die Dancehall-Queen Spice stehen als Headliner neben dem deutschen Hip-Hopper Marteria, auch Patrice, Afrob (vom Freundeskreis), Ferris MC (diesmal ohne Deichkind) und Jamaram kehren an den Chiemsee zurück. Aber auch, man muss es leider sagen, Capleton, der in manchen seiner Texte Homosexualität verteufelt, wie es Teile der Rasta- und Reggae-Gemeinde leider immer noch als Teil ihrer Kultur verstehen. Wegen Capleton (und anderen) gab es früher bereits Proteste rund ums Festivalgelände in Übersee, diese alten Geister hätten man nicht wecken müssen.
Chiemsee Reggae, Freitag bis Sonntag, 26. bis 28. Juni, Übersee am Chiemsee
Summer Breeze, Dinkelsbühl

Wer Metal-Musik dafür verantwortlich macht, dass Menschen massenweise geistig und körperlich abschlaffen, war noch nie auf dem Summer Breeze. Denn hier ist außer hirnzerschmetternder Klangkunst von mehr als 130 Bands auch für Körper, Geist und Spirit einiges geboten, zum Beispiel das Workout-Programm Metal-Yoga für von Satan verfolgte Seelen oder Fitness-Coaching zur Stärkung der Nackenmuskulatur. Das immer noch unabhängige Spektakel bei Dinkelsbühl für 45 000 Gäste macht dem Branchen-Führer „Wacken“ heuer mit vielen Genre-Stars Konkurrenz, die zeigen, wie bunt das schwarze Genre doch sein kann: die britischen Metaller Saxon, die seit 40 Jahren nachtaktiven Kürbiskopf-Rocker Helloween, die Melodic-Death-Metaller In Flames und Arch Enemy, Neue Deutsche Härte von Eisbrecher und die Trash-Metaler Lamb of God – und auch wieder die Blaskapelle Illenschwang. Damit auch der Metalnachwuchs geschult wird, gibt es Konzerte von Heavysaurus und Randale.
Summer Breeze, Mittwoch bis Samstag, 12. bis 15. August, Dinkelsbühl, www.summer-breeze.de
Greenfields, München

Es ist das älteste Techno-Festival Süddeutschlands – und hat noch eine Konstante: Seit 2001 ist Electro-Pappa Sven Väth meistens einer der Headliner dieser konzentrierten Tanzparty auf der Galopprennbahn in München-Riem und auch Gründer Rene Vaitl legt natürlich noch auf. Diesmal ist man aber besonders stolz drauf, einen der superraren Auftritte von &Me vom allerhippsten Label Keinemusik ergattert zu haben. Zur 25-Jahre-Jubiläumssause gibt es außerdem Berghain-Legende Ben Klock, Deep-House von der Südafrikanerin Desiree, Detroit-Techno-Pionier Richie Hawtin und etliche mehr. Der Ausflug der Club-Szene ins Grüne bietet wie immer elf Stunden am Stück treibende Rhythmen, diesmal noch mal 2000 Quadratmeter mehr auf zwei großen Bühnen, 20 Essensständen und 30 Bars.
Greenfields, Samstag, 1. August, München, Galopprennbahn Riem, 11 bis 22 Uhr, www.greenfields-openair.de
Heart Beatz, München

Es mutet tollkühn an: Quasi aus dem Nichts wollten zwei in der Szene kaum bekannte Veranstalter innerhalb weniger Wochen ein neues Festival für München aus dem Boden stampfen, in einer ehemaligen Kiesgrube in Waldperlach, Anwohner und Naturschützer liefen Sturm. Anfangs war von 60 000 Besuchern die Rede, inzwischen sind 13 000 täglich angemeldet, aber auch die müssen erst einmal gewonnen werden. Und inzwischen ist klar, dass das ganze so nicht funktionieren wird, die Veranstalter haben das Festival um einen Tag gekürzt und in die Baugruben-Zwischennutzung „Lucky Star“ in Moosach verlegt. Dort sollen Musiker wie Robin Schulz, Mike Singer, DJ Cassö, Gzuz (187 Straßenbande) retten, was zu retten ist.
Schall im Schilf, Garching

Es begann wie der Traum vieler Techno-Fans: Vor mehr als zehn Jahren trafen sich Freunde unter einem Sonnensegel vor einem kleinen DJ-Pult und mit „überschaubarer Anlage“. Inzwischen ist das „Schall im Schilf“ bei Garching ein großes Festival mit drei Dutzend DJs an zwei Tagen, diesmal etwa Palms Trax, 600-Cell, Bambounou und Cortney Bayley – ein Treffen unter Freunden ist es aber geblieben. Mit dem Festivalbändchen darf man das Musik-Gelände jederzeit verlassen und sich im Badesee erfrischen.
Schall im Schilf, Samstag, 18. Juli, Garching bei München, www.schallimschilf.de
Echelon, Bad Aibling

Das Echelon sah schon immer aus wie eine Zukunftsvision: Techno-Freaks, die unter den Radon-Abhör-Kuppeln der ehemaligen US-Kaserne tanzten. Das „größte Festival seiner Art in Süddeutschland“ (womit Electro-Festivals gemeint sein dürften) bietet gut 100 DJs wie Charlotte de Witte, Boris Brejcha, Angerfist, I Hate Models, Deborah de Luca und Paul van Dyk auf sieben Bühnen für 25 000 Besucher auf der ehemaligen US-Army-Kaserne in Bad Aibling. Diesmal wieder mit dem „Aquasphere“-Shuttle zum Badesee, der „Frequency“-Stage für Drum’n’Bass und der Symbiotikkae-Area vom KitKat Club Berlin in der „verruchten Ästhetik der Berliner Underground-Szene“ für alle, die „den Abgrund des Techno“ erleben wollen.
Echelon, Freitag und Samstag, 14. und 15. August, Bad Aibling, www.echelon-festival.de
Taubertal Open Air, Rothenburg

Das Taubertal-Open-Air wird heuer 30 Jahre alt – und will „mit Freunden“ feiern. Die hat man dort schon lange, Stammgäste bezeichnen das Taubertal als das Festival mit der zauberhaftesten Stimmung in Bayern und darüber hinaus. Beschaulich gelegen ist es allemal neben der Tauber auf der Eiswiese mit Blick auf den Hügel mit der Altstadt Rothenburgs. Die Stimmung unter den 40 000 Gästen kurbeln diesmal vier Tage lang 40 Konzerte an, mit den Sportfreunden Stiller (ebenfalls 30 Jahre alt), Donots, Kaffkiez, Feine Sahne Fischfilet, SDP, mit Sido und Zartman auch die Hip-Hop-Stars des Landes. Internationalen Schwung bringen die US-Irish-Punks Dropkick Murphys und die Schotten Biffy Clyro mit.
Taubertal Open Air, Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. August, Rothenburg ob der Tauber, www.taubertal-festival.de/programm
Klangtherapie, Scherleithen

Jeder kennt sie, aber keiner macht was dagegen: die Angst vor dem Gang aufs Dixieklo. Zum Glück gibt es das Festival „Klangtherapie“ und dort den Kurs: „Glücklich kacken am Festival“. Die Molekularbiologin Nicole Nussbaum zeigt, wie man den Endgegner Chemietoilette besiegt, wie Leinsamen den Stuhl lockert und mit „Popo-Yoga“ „Kack-Blockaden“ beseitigt. Großartig. Genau wie das ganze achtsame Festival, das „mit tiefen Bässen“ aber auch „leisen Worten“ hilft, den Alltagsdampf abzulassen. Seit 21 Jahren verwandeln viele freiwillige Helfer „20 Hektar fränkischen Waldboden“ in eine „Kulturlandschaft“, und das ganz unkommerziell und ohne Sponsoren. Denn niemand wolle sich am hart erarbeiteten Geld der 4500 Gäste bereichern, schreiben die Veranstalter. So sollen Räume für Begegnungen entstehen: beim Tanzen zu Techno und Live-Bands (Alien Chicks, Endless Wellness) und DJs (Avocado, Dominik Eulberg) ebenso wie bei unzähligen Workshops von Acro-Yoga über Aktzeichnen bis zu „Diskriminierung erkennen“. Befreiend!
Klangtherapie, Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 10. August, Plankenfeld, www.klangtherapie-festival.de
Superbloom, München

Man sei „mit dem Olympiapark verheiratet“, sagt Festival-Direktorin Frzsina Szep, dafür habe sie das „Superbloom“ erfunden. Deswegen zieht Münchens großes Open-Air auch nicht ab, nur weil mal das Olympiastadion renovierungsbedingt nicht zur Verfügung steht. Aber für das vierte „Superbloom“ brauchte es ein völlig neues Konzept. Das Festival im Flower-Power-Look wird kleiner, aber länger. Statt 60 000 Besuchern täglich werden nur 30 000 Platz finden, dafür dauert es nicht zwei Tage, sondern eine ganze Woche.
Das Wochenende zum Start bietet das gewohnte Festival-Feeling, nur etwas kleiner: Es treten Musiker auf wie der Tropical-House-Star-DJ Kygo, Tom Odell („Another Love“), Zara Larsson, Tash Sultana, SDP und die Rapper Zartmann, Ikkimel und Baran Kok. Dazu gibt es wieder die „Experience“-Areale für Mode, Sport, Wissenschaft, Weltverbesserung, Kunst und Familie.
Danach folgen fünfmal hintereinander große Abendkonzerte von Montag bis Freitag mit Starbesetzung: die australische Songwriter-Queen Lorde gefolgt von Sombr (zusammen mit dem Münchner Ennio), Lewis Capaldi (und Bastille), Ayliva (und Nico Santos) und zum Finale Paul Kalkbrenner.

