Allgäuer AlpenFelssturz am Rubihorn – Bergwacht bringt Wanderer in Sicherheit

Wolkenverhangener Himmel über den Allgäuer Alpen.
Wolkenverhangener Himmel über den Allgäuer Alpen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Durch einen Steinschlag am Rubihorn bei Oberstdorf ist der Anstieg zum Gipfel unpassierbar.  Nach ersten Informationen soll es sich um einen etwa 15 mal 15 Meter großen Bereich gehandelt haben.

Am Rubihorn bei Oberstdorf ist es zu einem Felssturz gekommen. Es seien aber keine Menschenleben in Gefahr gewesen oder Sachwerte beschädigt worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Allerdings warnte die örtliche Bergwacht auf Facebook, dass der Steig zum Rubihorn nun nicht mehr begehbar sei. Auch der Markt Oberstdorf informierte auf seiner Homepage, dass der Weg zum Gipfel gesperrt sei. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

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Der Steig sei durch den Steinschlag unpassierbar geworden, erläuterte der Polizeisprecher. Das genaue Ausmaß des Felssturzes war zunächst nicht bekannt. Nach ersten Informationen soll es sich um einen etwa 15 mal 15 Meter großen Bereich gehandelt haben, der am Samstagnachmittag abging. Bei bedecktem Wetter war zu diesem Zeitpunkt offenbar wenig los am Rubihorn. Ein Wanderer sei gerade oben gewesen, „der hat dann Hilfe bekommen von der Bergwacht beim Abstieg“, schilderte der Polizeisprecher.

Im Juli 1987 hatte sich auf der Nordseite des knapp 2000 Meter hohen Rubihorns in den Allgäuer Alpen schon einmal ein Felssturz ereignet. Damals gingen nach Angaben der Kommune zwischen 10 000 und 15 000 Kubikmeter Geröll zu Tal, das Schotterfeld ist bis heute weithin sichtbar.

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