Evgeny Kissin in der IsarphilharmonieEin Abend, der beglückt

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Der Pianist Evgeny Kissin ist einer der ganz Großen seines Fachs.
Der Pianist Evgeny Kissin ist einer der ganz Großen seines Fachs. Johann Sebastian Hänel/Deutsche Grammophon

Inbrunst und Spannung kennzeichnen das Konzert des Pianisten Evgeny Kissin in der Isarphilharmonie. Dabei gerät Robert Schumanns „Kreisleriana“ zum Höhepunkt des Abends.

Von Klaus Kalchschmid

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Höhepunkt des Abends mit Evgeny Kissin in der Isarphilharmonie war Robert Schumanns „Kreisleriana“. Deren Kontraste und Ausdrucksspektrum lotete der seit 1991 in Deutschland lebende Russe, der sich klar gegen Putins Angriffskrieg positionierte, ohne dessen Namen zu nennen, tief aus. Noch in den größten Überlagerungen des Satzes herrschte lichte Klarheit und größte Lebendigkeit in den einzelnen Phrasen. Haupt- und Nebenstimmen waren in ihrem Wechsel klar gesetzt und auch die rhythmischen und metrischen Vertracktheiten wurden stets mit Ausdruck und Hochspannung gespielt.

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