Europawahl in Bayern:Auch für die Freien Wähler wachsen die Bäume nicht in den Himmel

Lesezeit: 3 min

Fragen zu ihrem Beziehungsstatus bleiben derzeit öfter unbeantwortet: Ministerpräsident Markus Söder (CSU, links) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). (Foto: Frank Hoermann/Imago)

Das Ergebnis der Europawahl wird nicht annähernd den großen Ambitionen gerecht, die FW-Chef Aiwanger damit verbunden hat. Zugleich lässt es Zweifel am politischen Kurs aufkommen, den er mit seiner Partei einschlägt.

Von Andreas Glas, Johann Osel

Es ist Dienstag, Pressekonferenz nach dem Kabinett. Der Ministerpräsident von der CSU steht neben dem Wirtschaftsminister der Freien Wähler. Und Markus Söder sagt, er müsse jetzt mal „den Einsatz von Hubert Aiwanger loben“. Zuletzt war Aiwanger ja viel unterwegs, um bei den Menschen für neue Windradprojekte zu werben. Oha, gegenseitiges Lob ist in dieser Staatsregierung eine Seltenheit. „Wir haben uns entschieden, dass wir diese ganzen Spitzen und Sticheleien an uns abprallen lassen“, sagt Söder, wenn man ihn nach dem Beziehungsstatus zweier Parteien fragt, die sich teils heftig beharkt haben. Gerade zuletzt im Europawahlkampf.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusCSU und Europawahl
:Was ist nun anders, am Tag danach?

Manche hatten der Europawahl das Potenzial zugeschrieben, die Machtstatik in der CSU zu verändern. Wie es jetzt um die innerparteilichen Rivalen Markus Söder und Manfred Weber steht - und was man in der Partei zur K-Frage zu sagen hat.

Von Roman Deininger, Andreas Glas

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: