Eins muss man der Stadtverwaltung von Erlangen lassen: Es kommt selten vor, dass sich eine Kommune in ganz Deutschland so schnell bekannt und zugleich lächerlich macht. Die Sittenwächter vom Amt haben zwölf Gröllieder auf den Index gesetzt, die nach ihrem Geschmacksempfinden auf der Bergkirchweih nicht gespielt werden sollen. Das ist schon allein deshalb kurios, weil im Rathaus seit Anfang Mai mit Oberbürgermeister Jörg Volleth die CSU regiert, also ausgerechnet jene Partei, die sich gerne als Schutzpatronin der bayerischen Bierzeltkultur stilisiert.
Meinung„Skandal um Rosi“ auf dem IndexErlangen macht sich lächerlich

Kommentar von Sebastian Beck
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Die Stadtverwaltung hat den Hit „Skandal im Sperrbezirk“ auf die Liste der unerwünschten Lieder bei der Bergkirchweih gestellt. Damit maßt sie sich die Rolle eines Zensors an, die ihr nicht zusteht.
