MeinungSparen bei der kommunalen KulturEin Lehrstück, wie man es nicht macht

Kommentar von Olaf Przybilla

Lesezeit: 2 Min.

15 000 Menschen haben das 46. Poetenfest in Erlangen besucht.
15 000 Menschen haben das 46. Poetenfest in Erlangen besucht.
Erich Malter

Die Kommunen stecken in der Krise. Nach Sparpotenzial muss überall gesucht werden, auch bei der Kultur. Erlangens CSU-Oberbürgermeister führt exemplarisch vor, wie so etwas nicht geht.

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Mit Dementis von Kommunen ist es ja üblicherweise so: Ein publizistisches Organ hat etwas missverstanden, nicht auf dem Schirm gehabt, jedenfalls Stuss verbreitet. Und jetzt muss die betroffene Kommune das mühsam wieder einfangen, bittet um Richtigstellung, um den Schaden wenigstens kleinzuhalten. Besonders ärgerlich wäre es, nur als Beispiel, wenn in Medien fälschlicherweise verbreitet würde, das große Literaturfestival in Bayern, das Erlanger Poetenfest, werde künftig nur noch alle zwei Jahre stattfinden. Weil: So etwas merkt man sich ja.

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