Elmau Flugeinsätze beim G 7 kosten 4,5 Millionen

Die Flugeinsätze von Bundespolizei, Bundeswehr und Flugbereitschaft beim G-7-Gipfel im oberbayerischen Elmau haben insgesamt rund 4,5 Millionen Euro gekostet. Allein für den Transport von mehr als 550 Journalisten durch die Lüfte zu dem abgelegenen Tagungshotel sollen fast 700 000 Euro aufgebracht worden sein. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Nach Auswertungen der Linken seien vor und während des Gipfels 48 Hubschrauber und Business-Jets mehr als 14 Flugtage in der Luft gewesen, hätten mehr als 200 000 Liter Treibstoff verbraucht und knapp 700 Tonnen CO₂ ausgestoßen. Für ein Treffen von sieben Staatschefs, das nur 28 Stunden dauerte, sei das "ein mehr als bedenkliches Missverhältnis und massive Geldverschwendung", sagte Eva Bulling-Schröter, klimapolitische Sprecherin der Linken.