Pandemie und Weihnachtsgeschäft:Handelsverband befürchtet "absolutes Desaster"

Lesezeit: 3 min

Coronavirus - Ulm

In Baden-Württemberg Realität: Im Nachbarland, wie hier in Ulm, müssen Kunden nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Diskussionen über eine 2-G-Regel haben offenbar in Bayern zu einem deutlichen Umsatzrückgang in manchen Geschäften geführt. Wie geht es mit dem Einzelhandel so kurz vor Weihnachten weiter?

Von Andreas Glas, Matthias Köpf, Johann Osel und Christian Sebald, München

Am Dienstag sei der schlechteste Tag seit Langem gewesen, sagt Johannes Huber. Selbst wenn die Leute jetzt, in der vierten Welle der Corona-Pandemie, noch Lust auf Einkaufen hätten: Noch größer als die Angst vor Ansteckung sei gerade die Verunsicherung wegen "gefühlt täglich sich ändernder Regelungen". Huber ist Geschäftsführer des Modehauses Garhammer, das im niederbayerischen Waldkirchen einen beträchtlichen Teil des Stadtkerns einnimmt und Menschen aus einem großen Umkreis anzieht. Am Dienstag, sagt Huber, sei im Radio von 2G die Rede gewesen, und prompt seien die Kunden ausgeblieben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Micky Beisenherz über Elon Musk und Twitter
Der große Abfuck
Trainer practicing squats with male and female clients in park; Sport Fitness Ernährung
Gesundheit
"Wer abnehmen möchte, sollte das nicht allein über Sport versuchen"
Beruf und Freizeit
Wozu eigentlich noch arbeiten?
Erbschaft
Jetzt noch schnell das Haus verschenken
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Zur SZ-Startseite