Deutsche Staatsbürgerschaft:Passämter mit großer Zahl von Einbürgerungen überfordert

Lesezeit: 4 min

Alles Deutsche? In der Münchner Fußgängerzone hörte man schon immer viele verschiedene Sprachen. Neuerdings können Ausländer, die lange hier leben, leichter Deutsche werden. (Foto: Wolfgang Maria Weber/IMAGO)

Seit einer Woche gilt das neue Staatsbürgerschaftsrecht. Ausländer dürfen damit schon nach fünf Jahren Deutsche werden – in den Behörden sorgt das für viel Arbeit.

Von Nina von Hardenberg, Matthias Köpf, Max Weinhold

Wer als ausländischer Staatsbürger in aller Form Deutscher werden wollte, hat schon immer Geduld mitbringen müssen. Acht Jahre musste jemand bislang im Land leben, um einen deutschen Pass zu bekommen. Diese Frist hat sich am vergangenen Samstag auf fünf Jahre verkürzt, aber fix geht es darum noch lange nicht. Im Gegenteil: Schon bevor das neue Staatsbürgerschaftsrecht in Kraft getreten ist, kamen die Behörden mancherorts mit dem Ausstellen neuer deutscher Pässe kaum noch hinterher. Und seit dem Wochenende können sich manche vor Anträgen kaum noch retten.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: