Pandemie:Was ist los im Corona-Hotspot Rottal-Inn?

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Wegweiser ins Zentrum der Krise: Die Krankenhäuser im Landkreis Rottal-Inn, deutschlandweiter Spitzenreiter der Corona-Hotspots, sind derzeit so voll, dass die Rettungsdienste nicht mehr wissen, wohin mit den Patienten. (Foto: Armin Weigel/dpa)

Impfgegner, Spinner, Reichsbürger und eine Inzidenz bei über 1400: Auf den Corona-Hotspot Rottal-Inn wird gerade eingedroschen. Dabei gibt es hier viele Menschen, die alles geben, um eine Katastrophe abzuwenden. Ein Besuch.

Von Deniz Aykanat, Eggenfelden

Kurz vor zehn Uhr am Morgen bildet sich eine lange Schlange vor der Rottgauhalle am Stadtrand von Eggenfelden. Normalerweise stehen hier Biertische auf dem Parkplatz und in der Halle noch mehr, Musik wird gespielt, Volksfeste gefeiert. Normalerweise. Aber normal ist in der größten Stadt des Landkreises Rottal-Inn gerade gar nichts und deshalb stehen die Leute hier nicht fürs Bier an, sondern für Corona-Impfstoff. Und den wollen einige sofort.

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