Edmund Stoiber Fallbeil, Macher, Landesvater

Ein Bild von einem Ministerpräsidenten: Edmund Stoiber 2003 im Nationalpark Berchtesgaden.

(Foto: Maurizio Gambarini)

"Du darfst bloß nicht beleidigt reagieren": Der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber über Rollen und Klischees, seinen Ziehsohn Markus Söder und die Schwierigkeit des Imagewandels in der Politik.

Interview von Roman Deininger und Wolfgang Wittl

SZ: Herr Stoiber, Sie haben in Ihrem politischen Leben verschiedene Etiketten getragen. Sie waren der Wadlbeißer. . .

Edmund Stoiber: . . .das blonde Fallbeil. . .

. . .der Manager der Bayern-AG und am Ende für viele der Landesvater. Konnten Sie sich mit irgendwas davon identifizieren?

Ein Politiker braucht ein Profil. Ohne Profil gewinnt man kein Vertrauen. Aber jedes Amt hat andere Herausforderungen. Als Generalsekretär bist du ein Vorstopper für deine Partei, da schlägst du auch mal ...

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