Statistik:E-Bikes werden in Bayern immer beliebter

Elektrofahrräder erfreuen sich im Freistaat zunehmender Beliebtheit. Das Bayerische Landesamt für Statistik teilte am Mittwoch in Fürth mit, dass E-Bikes immer häufiger Bestandteil des Fuhrparks bayerischer Haushalte werden. Während die Zahl der Haushalte mit mindestens einem Fahrrad ohne Elektroantrieb und jener mit einem Auto zwischen 2019 und 2021 eher stagniert habe, sei die Zahl der Haushalte mit E-Bikes rasant nach oben gegangen. Rund 929 000, damit etwa 16 Prozent, hätten 2021 ein solches besessen. Das seien 364 000 Haushalte mehr als noch 2019.

Allerdings wurde das klassische Fahrrad in bayerischen Haushalten nicht durch E-Bikes ersetzt, wie es heißt. Auf 100 Haushalte seien 2021 etwa 23 Elektrofahrräder und 199 Fahrräder ohne Elektroantrieb gekommen. Auch der Anteil an Haushalten mit Krafträdern wie Motorrädern und Mofas sei zwischen 2019 und 2021 von 15 Prozent auf 19 Prozent angestiegen.

Dem Trend zum E-Bike folgend verunglückten auch immer mehr Personen damit im Straßenverkehr, wie die Statistik ergibt. So seien vergangenes Jahr 3146 Menschen, die mit einem E-Bike unterwegs waren, bei einem Verkehrsunfall getötet oder verletzt worden - mehr als jemals zuvor. Gegenüber 2019 entspreche dies einer Steigerung um 62 Prozent. Mehr als zwei Drittel der getöteten E-Biker 2021 seien im Seniorenalter gewesen.

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