Am schlimmsten steht es um den Mais. „Ende Juli, Anfang August ist der Mais auf meinen Feldern normalerweise drei Meter oder sogar drei Meter fünfzig hoch“, sagt der Biobauer Stefan Grandl. „Dieses Jahr gibt es Bereiche, wo er nicht mal einen Meter hat.“ Hitze und Dürre haben den Pflanzen zugesetzt. Und es sieht schlecht aus: „Wenn’s die nächste Woche nicht regnet, und zwar länger und ergiebig, dann ist mein Mais tot.“
HitzesommerDürre in Bayern nimmt katastrophale Ausmaße an
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Biobauer Stefan Grandl ist wegen der massiven Trockenheit mehr als besorgt über den Zustand seiner Maisfelder. Die Pflanzen sind viel niedriger als um diese Zeit üblich.
Marco EinfeldtLandwirte beklagen hohe Ernteausfälle, selbst das Viehfutter wird inzwischen knapp. Das weckt Erinnerungen an das historische Dürrejahr 1976. Eine Wende könnte nur Dauerregen bringen. Stattdessen sinken die Wasserpegel.
Von Sebastian Beck, Luisa Brünger und Christian Sebald
