Großeinsatz in Niederbayern18-Jähriger verschanzt sich in Haus und bedroht Einsatzkräfte

Gegen den 18-Jährigen wird nun unter anderem wegen Verdachts verschiedener Gewaltdelikte und Brandstiftung ermittelt.
Gegen den 18-Jährigen wird nun unter anderem wegen Verdachts verschiedener Gewaltdelikte und Brandstiftung ermittelt. Katharina Kausche/dpa

An dem Einsatz waren mehr als 20 Polizeistreifen, ein Polizeihubschrauber, vier Besatzungen des Rettungsdienstes und zehn Feuerwehren beteiligt. Der Mann wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.

SZ bei Google bevorzugen

Ein junger Mann hat in Niederbayern für einen Großeinsatz von Rettungskräften gesorgt. Der 18-Jährige sei offenbar psychisch beeinträchtigt gewesen und habe sich aggressiv seiner Familie gegenüber verhalten, teilte die Polizei mit. Als die Beamten eintrafen, soll sich der Verdächtige eine Pistole geschnappt und in einem Haus in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) verschanzt haben.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

In dem Haus zündete er am Freitagabend nach bisherigen Erkenntnissen Möbel an, zielte mit der Waffe aus einem Fenster auf Polizisten und warf schwere Gegenstände auf einen Streifenwagen. Das Auto war danach nicht mehr fahrbereit. Bei einem erfolglosen Fluchtversuch wurde der 18-Jährige leicht verletzt.

Der junge Mann wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Verdachts verschiedener Gewaltdelikte und Brandstiftung ermittelt.
An dem Einsatz waren den Angaben nach mehr als 20 Polizeistreifen, ein Polizeihubschrauber, vier Besatzungen des Rettungsdienstes und zehn Feuerwehren beteiligt. Eine Gefahr für Unbeteiligte habe nicht bestanden. Das Wohngebäude ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Kommunalwahlen 2026 in Bayern
:"Wenn mehr Frauen an die Macht kommen, wird die Welt besser"

Nur 9046 der fast 40 000 Kommunalpolitiker im Freistaat sind Frauen. Nur in einem von zehn bayerischen Rathäusern sitzt eine Bürgermeisterin. Warum ist das so – auch heute noch?

SZ PlusVon Marius Antonini

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: