Digitalisierung an Bayerns Schulen„Wir bewegen uns wieder zurück zu den Anfängen in der Corona-Zeit“

Lesezeit: 5 Min.

In der Mittelschule Bad Kötzting arbeiten die Schüler und Schülerinnen seit Jahren mit Tablets, hier gibt künstliche Intelligenz ein erstes Feedback zu einer Textzusammenfassung.
In der Mittelschule Bad Kötzting arbeiten die Schüler und Schülerinnen seit Jahren mit Tablets, hier gibt künstliche Intelligenz ein erstes Feedback zu einer Textzusammenfassung. Anna Günther

Bayerns Staatsregierung rückt von den digitalen Plänen für die Schulen ab. Aus rein pädagogischen Gründen, heißt es im Kultusministerium. Oder weil Geld gespart werden soll?

Von Anna Günther, Bad Kötzting

SZ bei Google bevorzugen

„Die Kollegen haben schon gefragt, wo unsere Overheadprojektoren sind und ob sie Kreide bestellen sollen“, sagt Mario Kleinert. Ein Fünkchen Ironie? Eigentlich sei ihnen nicht zum Lachen zumute, sagt er. Kleinert leitet die Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule in Bad Kötzting in der Oberpfalz. Er war im Modellversuch „Digitale Schule der Zukunft“ aktiv, dem Testbetrieb für den 2024 von der Staatsregierung initiierten „flächendeckenden Rollout“ der digitalen Ausstattung für die „gesamte Schullandschaft“ in Bayern. Die Kötztinger Mittelschüler arbeiten seit Jahren mit Tablets im Unterricht und testen seit 2022 den Einsatz von künstlicher Intelligenz.  Es läuft gut, missen wollen sie es dort nicht.

Zur SZ-Startseite

Digitaler Unterricht
:Alles in der Cloud, nix im Kopf

Tabletklassen sind die Zukunft – aber was für eine? Die Tochter unserer Autorin lernt seit der sechsten Klasse mit einem digitalen Gerät. Leider nicht besonders viel.

SZ PlusVon Barbara Vorsamer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: