„Die Kollegen haben schon gefragt, wo unsere Overheadprojektoren sind und ob sie Kreide bestellen sollen“, sagt Mario Kleinert. Ein Fünkchen Ironie? Eigentlich sei ihnen nicht zum Lachen zumute, sagt er. Kleinert leitet die Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule in Bad Kötzting in der Oberpfalz. Er war im Modellversuch „Digitale Schule der Zukunft“ aktiv, dem Testbetrieb für den 2024 von der Staatsregierung initiierten „flächendeckenden Rollout“ der digitalen Ausstattung für die „gesamte Schullandschaft“ in Bayern. Die Kötztinger Mittelschüler arbeiten seit Jahren mit Tablets im Unterricht und testen seit 2022 den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Es läuft gut, missen wollen sie es dort nicht.
Digitalisierung an Bayerns Schulen„Wir bewegen uns wieder zurück zu den Anfängen in der Corona-Zeit“
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Bayerns Staatsregierung rückt von den digitalen Plänen für die Schulen ab. Aus rein pädagogischen Gründen, heißt es im Kultusministerium. Oder weil Geld gespart werden soll?
Von Anna Günther, Bad Kötzting
