Parteien in BayernJung und weiblich: Linke in Bayern verdreifacht Mitgliederzahl

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Die Linke hat in Bayern seit dem vergangenen September 6500 neue Mitglieder bekommen.
Die Linke hat in Bayern seit dem vergangenen September 6500 neue Mitglieder bekommen. Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Linke war noch nie im bayerischen Landtag vertreten. Und auch von der Mitgliederzahl her hinkt sie den anderen Parteien hinterher. Zumindest in diesem Punkt hat sie in den vergangenen zwölf Monaten aber stark aufholen können.

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Die Linke in Bayern hat nach eigenen Angaben innerhalb eines Jahres ihre Mitgliederzahl verdreifacht – auf derzeit rund 9000. „Seit dem 25. September 2024 sind 6500 neue Mitglieder zu uns gestoßen. Die Hälfte der Neumitglieder ist weiblich und fast zwei Drittel sind unter 30“, sagte Max Tetzner, Mitgliederbeauftragter und Schatzmeister der bayerischen Linken. Auch bundesweit konnte die Linke letztlich seit der Abspaltung des Bündnisses Sahra Wagenknecht einen massiven Mitgliederzuwuchs verzeichnen.

Landespolitisch fristet die Linke aber dennoch ein Dasein abseits des Landtags – noch nie konnte die Partei hier bei einer Wahl ein Ergebnis erzielen, welches für den Einzug ins Maximilianeum genügt hätte. 2023 landete sie bei nur 1,5 Prozent, 2018 erzielte sie noch 3,2 Prozent.

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Am kommenden Wochenende hat die Linke zum Parteitag nach Ingolstadt eingeladen – hier steht unter anderem die turnusmäßige Neuwahl des Vorstands an. Die bisherige Doppelspitze, bestehend aus Sarah Vollath und Martin Bauhof, stellt sich dabei zur Wiederwahl. Außerdem soll ein Leitantrag beschlossen werden, in dem sich die Partei gegen einen Rechtsruck stark macht.

Verglichen mit den anderen in Bayern vertretenen Parteien ist die Linke aber noch immer eher klein. Die meisten Mitglieder hat die CSU, Ende 2024 kam sie auf etwas mehr als 125 000 Mitglieder, Tendenz leicht fallend. Die SPD kämpft im Freistaat ebenfalls mit einem Schwund an Mitgliedern: Lag die Zahl Mitte 2022 noch bei mehr als 52 000, waren es Ende 2023 nur noch rund 48 000.Die Grünen kamen im April dieses Jahres auf rund 29 000 Mitglieder und vermeldeten ebenfalls in der jüngeren Vergangenheit einen Zuwachs. Die AfD freute sich erst Mitte August über ihr 10 000. Mitglied.

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