Seehofers Karriere bis an die Spitze des Freistaates verläuft alles andere als geradlinig. Der Sohn eines Lastwagenfahrers und Bauarbeiters wächst in ärmlichen Verhältnissen in Ingolstadt auf. Seine politische Laufbahn beginnt mit dem Eintritt in die Junge Union 1969, zwei Jahre später, mit 22 Jahren, wird er Mitglied der CSU.

1980 zieht Seehofer als Ingolstädter Direktkandidat in den Bundestag ein, wird sozialpolitischer Sprecher der CSU Landesgruppe und unter Arbeitsminister Norbert Blüm Parlamentarischer Staatssekretär. 1992 dann ein großer Karrieresprung: Nach einer Kabinettsumbildung steigt Seehofer zum Bundesgesundheitsminister auf (im Bild während einer Kabinettssitzung 1992).

Bild: IMAGO 15. September 2013, 19:192013-09-15 19:19:12 © Süddeutsche.de