DachauBauern-Bling-Bling

Uhrketten, dicke Ringe, üppiger Miederschmuck: Eine Ausstellung im Augustiner Chorherren Museum zeigt, dass Trachtenschmuck auch ein Statussymbol für die Landbevölkerung war.

Der Mensch zeigt gerne, was er hat - besonders, wenn er damit Eindruck schinden will. Wer in der sozialen Hierarchie weiter oben rangiert, ist in der Regel auch vermögend. Teures Geschmeide steht für Wohlstand. Das galt auch für betuchte Landwirte von anno dazumal, die ihre Tracht mit opulentem Schmuck behängten. Je dicker die Ringe, Ketten und Münzen am Wams, desto wohlhabender der Träger. Hier ein Paar reich verzierte Florschnallen. Welche Formen und Ausmaße dieses Sinnbild für bäuerlichen Wohlstand annehmen kann, zeigt die Ausstellung "Statussymbol Trachtenschmuck" im Augustiner Chorherren Museum in Markt Indersdorf.

Bild: Toni Heigl 25. April 2017, 10:252017-04-25 10:25:23 © SZ.de