Markus Söder:Kraftprotz ohne Kraft

Lesezeit: 11 min

Videokonferenz des CSU-Vorstands

Viele sahen Markus Söder schon als Kanzler, vor allem er selbst. Jetzt geht's eher darum, ob er Ministerpräsident bleiben kann.

(Foto: dpa)

Drei Corona-Wellen hat er geritten als Krisenmanager von nationaler Tragweite. Jetzt steht bei Pressekonferenzen nicht mehr die Kanzlerin neben ihm, sondern ein Zitronenbäumchen. Wie Markus Söder damit umgeht, dass jetzt alle Scheinwerfer an ihm vorbei nach Berlin leuchten.

Von Roman Deininger, Andreas Glas und Johann Osel

Manche sagen, Markus Söder habe sich verändert. Mal sehen, ob das stimmt. Es ist Mittwochmorgen, Staatskanzlei München, ein Häuflein Fotografen wartet auf den Ministerpräsidenten. Ein Mann taucht auf, am Ende des Flurs, alles sehr verschwommen. Eines zumindest ist gleich geblieben, das erkennt man selbst aus der Entfernung. Dieser Gang, breitbeinig, leichte Rücklage. Alles wie immer? Auf dem Handy blinkt eine Eilmeldung auf: "Ampel-Parteien wollen Koalitionsvertrag vorstellen."

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