Kommunalwahlen in BayernDie doppelte CSU auf dem Wahlzettel

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Die Junge Union will künftig in der Kommunalpolitik mit am Tisch sitzen; wenn auch wohl ohne weiß-blaue Fähnchen und Dosenbier wie hier bei dieser Aufnahme. Sie zeigt die Bayern-Plätze bei einem JU-Deutschlandtag.
Die Junge Union will künftig in der Kommunalpolitik mit am Tisch sitzen; wenn auch wohl ohne weiß-blaue Fähnchen und Dosenbier wie hier bei dieser Aufnahme. Sie zeigt die Bayern-Plätze bei einem JU-Deutschlandtag. Sebastian Willnow/dpa

Die Junge Union tritt diesmal vielerorts mit eigenen Listen an, vor allem für Kreistage. Ist das Konkurrenz für die Partei von Markus Söder? Oder ein cleverer Trick für mehr christsoziale Stimmen?

Von Johann Osel

Natürlich hat die Sache mit den Rollatoren-Rentnern so richtig eingeschlagen. War ja auch rotzfrech, was sich die Junge Union im unterfränkischen Kreis Rhön-Grabfeld fürs Wahlplakat ausdachte: Aus den Kreisräten wurden da „Greisräte“, auf dem Foto fünf Seniorinnen und Senioren mit Gehhilfen. Und darunter der Wahlaufruf für die JU: „Der Kreistag muss jünger werden!“ In der CSU in der Region empörten sich viele über die Kampagne des Nachwuchses, „Provokation ohne Inhalt“, sagte ein Bürgermeister. Und in ganz Bayern war das Plakat prompt Gesprächsstoff.

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SZ PlusVon Thomas Balbierer und Johann Osel

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