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Politik:Aigner und Herrmann als CSU-Bezirkschefs bestätigt

Aigner und Herrmann vor Wiederwahl als CSU-Bezirkschefs

Aigner und Herrmann bekamen jeweils etwas weniger Stimmen als bei den letzten Wahlen um die Bezirksvorstände.

(Foto: dpa)

Die Landtagspräsidentin bleibt Vorsitzende des einflussreichen Verbands in Oberbayern. Bayerns Innenminister steht schon seit 2001 an der Spitze in Mittelfranken.

Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner bleibt Chefin des CSU-Bezirksverbands in Oberbayern - auch Innenminister Joachim Herrmann wurde am Samstag als Vorsitzender des Bezirksverbands Mittelfranken bestätigt. Aigner bekam bei dem Bezirksparteitag in Ingolstadt 92,5 Prozent der Stimmen der Delegierten, wie ein Parteisprecher mitteilte. 2017 waren es 96,7 Prozent gewesen. Die 54-Jährige führt den einflussreichen und mitgliederstärksten Bezirksverband seit 2011.

Für Herrmann stimmten in Rednitzhembach (Landkreis Roth) 117 der 119 Delegierten - 98,3 Prozent, wie ein Parteisprecher sagte. 2017 hatte der 62-Jährige sogar 100 Prozent bekommen. Herrmann führt den Bezirksverband seit 2001.

Am Freitagabend war der langjährige schwäbische Bezirksvorsitzende Markus Ferber bereits in seinem Amt bestätigt worden. 95,7 Prozent der Delegierten wählten den 54 Jahre alten Europaabgeordneten beim Bezirksparteitag in Schwabmünchen (Landkreis Augsburg), wie ein Parteisprecher mitteilte. 2017 hatte Ferber 94,5 Prozent bekommen. Er führt den schwäbischen Bezirksverband seit 14 Jahren.

Die CSU ist in Bayern in zehn Bezirksverbände untergliedert. Diese decken einerseits jeden der sieben Bezirke des Freistaates ab, zudem gibt es eigene Bezirksverbände in der Landeshauptstadt München, im Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Schwabach und in Augsburg.

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