Coronavirus und Intensivstation:Außer Atem

Lesezeit: 12 min

Coronavirus und Intensivstation: Wer auf der Covid-19-Intensivstation in Rosenheim arbeitet, braucht Zeit zum Anziehen: Schutzanzug, dann Plastikschürze und noch eine, Maske, Kopfschutz, Handschuhe, noch mal Handschuhe.

Wer auf der Covid-19-Intensivstation in Rosenheim arbeitet, braucht Zeit zum Anziehen: Schutzanzug, dann Plastikschürze und noch eine, Maske, Kopfschutz, Handschuhe, noch mal Handschuhe.

(Foto: Romed Klinik)

Nur etwa jeder Zweite, der auf der Intensivstation landet, überlebt den fünften Tag. Eine Visite mit der Ärztin Katharina Lenherr bei Schwerkranken im Klinikum Rosenheim.

Von Marcel Laskus, Rosenheim

Wenn Katharina Lenherr einen Schlauch in den Rachen eines Patienten schiebt, um ihn künstlich zu beatmen, beschlagen manchmal die Scheiben ihrer Schutzbrille. Der Patient hustet dann und röchelt, er ringt nach Luft, spuckt aus. Zwei Paar Einweghandschuhe zieht Katharina Lenherr deshalb übereinander. Es klebt darunter, es juckt. Man will da raus, sich kratzen, aber man lässt es lieber sein. Auf der anderen Seite der Schutzkleidung ist ja möglicherweise alles kontaminiert.

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