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Coronavirus in Bayern:"Das war ein Schock"

Coronavirus - Grenzkontrollen zu Tschechien

Am bayerisch-tschechischen Grenzübergang Schirnding blieben die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei am Sonntag zumeist unter sich. Für Pendler werden die verschärften Einreiseregeln indes zum Problem.

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Nach der Grenzschließung liegen bei Unternehmern, deren Mitarbeiter größtenteils aus Tschechien kommen, die Nerven blank. Bayerns Ministerpräsident Söder hat zwar verkündet, dass sich für einige die Schlagbäume auch weiterhin öffnen werden - doch welcher Betrieb ist in Corona-Zeiten systemrelevant?

Von Lisa Schnell, Regensburg

Josef Dischner konnte kaum schlafen dieses Wochenende, die ganze Zeit hing er am Telefon. Hast Du schon was gehört? Nein, du? So ging das, sagt er. "Seehofer und Merkel machen die Grenze dicht", soviel wusste er donnerstagabends und auch wann, am Sonntag schon. "Das war ein Schock", sagt Dischner. Er hat ein Logistikunternehmen in Weiding, gut 80 Prozent seiner Fahrer kommen aus Tschechien. Oder muss es jetzt heißen: kamen aus Tschechien? Wie dicht ist dicht?

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