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Wintersport:"Rodeln ist deutlich gefährlicher als Skifahren"

Autoreifen-Rodler.

(Foto: Reinhard Kurzendörfer/imago)

Weil viele Skilifte gesperrt sind, greifen Wintersportler zum Schlitten. Wie man verrostete Kufen wieder geschmeidig bekommt, warum Schlitten einst als Statussymbole galten - und wieso das Risiko nicht zu unterschätzen ist.

Von Matthias Köpf und Hans Kratzer

Nach einer Reihe von schneearmen Wintern sind Schlitten und Rutschgeräte zumindest in Südbayern wieder gefragt wie eh und je. Viele Kinder erlebten bei ihrer Schlittenpremiere aber auch Enttäuschungen. Einmal, weil die Polizei wegen der Corona-Krise so manchen Schlittenberg gesperrt hatte. Zum anderen, weil die Kufen im Keller über die Jahre hinweg verrostet sind, weshalb die Schlitten zunächst nicht vom Fleck kamen. Rodelschlitten werden traditionell aus Eschen- und Buchenholz gefertigt und mit eisenbeschlagenen Kufen versehen. Erfahrene Schlittenfahrer reiben den Rost mit Schmirgelpapier weg, andere fahren einfach über einige Steine drüber. Ein alter Trick besagt, die Kufen mit einer Speckschwarte oder mit Kerzenwachs einzureiben. Und schon gleitet der Schlitten wie neu über den Schnee.

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