Ein Comic über das Leben am FlussMenschenbilder von der Donauquelle bis zur Mündung

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Die visuelle Gestaltung hat Christian Schmiedbauer bewusst reduziert gehalten.
Die visuelle Gestaltung hat Christian Schmiedbauer bewusst reduziert gehalten. Christian Schmiedbauer / Volk Verlag

Der Augsburger Comic-Zeichner Christian Schmiedbauer reiste vor Jahren die Donau hinunter: Jetzt ist daraus ein Buch über den europäischsten aller Flüsse entstanden, das Lust auf eigene Entdeckungen macht.

Von Jürgen Moises

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Von weisen Königen hat man schon gehört. Etwa in der Bibel oder in anderen Büchern und Geschichten. In „Menschen am Fluss“ trifft Christian Schmiedbauer im Jahr 2000 in Ulm auf einen König, der ihm zwei zentrale Weisheiten mit auf den Weg gibt. Die eine: „Wasser ist ein verbindendes Element. Die Donau vereint uns mit anderen Menschen aus Europa.“ Die andere: „Finden heißt: Frei sein, offen stehen und kein Ziel haben.“ Womit der König in dem Fall Hermann Hesse zitiert. Der selbsternannte König ist eigentlich Goldschmied. Er heißt Rudolf Dentler, ist Künstler, hat statt einer Krone ein eigenwilliges Hütchen auf und als weitere Leidenschaft das Ballett. Und es wirkt, als hätte er mit seinen 75 Jahren sein Lebensglück gefunden.

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