Kulinarische VerkehrszeichenCoburgs Ampelmännchen bekommt eine Bratwurst

Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) stellt das neue Ampelmännchen vor, das eine Bratwurst in der Semmel in der Hand hält.
Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) stellt das neue Ampelmännchen vor, das eine Bratwurst in der Semmel in der Hand hält. (Foto: Constantin Hirsch/Stadt Coburg/dpa)

Im oberfränkischen Coburg ist man besonders stolz auf die grobe Bratwurst. Nun wird mit ihr auch noch der Verkehr geregelt.

Die Bratwurst ist wahrscheinlich für viele Menschen das Typischste für Franken – die Coburger würdigen die beliebte Speise nun auf ihre Weise: mit einem eigenen Ampelmännchen, das eine Bratwurst in der Semmel in der Hand hält. „Alle Ampeln rund um den Markt, wo es unsere leckere Bratwurst tagtäglich gibt, werden mit dem Ampelmännchen bestückt“, sagte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bei der Vorstellung.

Die Coburger Bratwurst ist in der Regel schmal und lang – 25 bis 30 Zentimeter – und aus vergleichsweise grobem Schweinefleisch. Für das ehemalige Herzogtum an der Grenze zu Thüringen ist die Bratwurst Identifikationsobjekt. Prominente Besucher der Stadt, darunter Großbritanniens König Charles, haben die Wurst schon genossen.

Als die EU die traditionelle aber krebserregende Bratmethode über Kiefernzapfen verbot, bildete sich in Coburg eine Bürgerinitiative zur Rettung der Bratwurstkultur.

Mit dem Franken-Deluxe-Ampelmännchen – klassisch im Schnitt, aber mit Wurst in der Hand – zählt Coburg nun zu den wenigen Städten mit einem eigenen Ampelmaskottchen und vermutlich der einzigen mit Fleischbeilage.

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