Röthenbach an der Pegnitz:DNA-Spuren könnten Claudia Obermeiers Mörder überführen

Röthenbach an der Pegnitz: Polizisten hängen das Plakat zum Cold Case von Claudia Obermeier an einer Glasscheibe auf. Die Ermittler haben neue Spuren und rollen die Ermittlungen nach mehr als 33 Jahren wieder auf.

Polizisten hängen das Plakat zum Cold Case von Claudia Obermeier an einer Glasscheibe auf. Die Ermittler haben neue Spuren und rollen die Ermittlungen nach mehr als 33 Jahren wieder auf.

(Foto: Daniel Löb/dpa)

Im Sommer 1990 wurde die junge Frau nachts auf dem Heimweg erwürgt. An ihrer Leiche fanden sich dieselben Erbinformationen wie bei einem Einbruch in Nürnberg. Heißt: Kennt die Polizei den Einbrecher, findet sie wahrscheinlich auch den Mörder.

Von Max Weinhold, Röthenbach an der Pegnitz

Am 7. Mai 2012 brachen Unbekannte auf einer Baustelle im Nürnberger Stadtteil Mögeldorf ein und entwendeten unter anderem Bohrmaschinen. So weit, so unspektakulär. Aufgeklärt wurde der Fall nie, was elf Jahre später in der Nachbetrachtung eigentlich nicht weiter schlimm zu sein scheint. Aber in diesem Fall liegen die Dinge anders. Denn die Polizei stellte 2012 am Tatort DNA-Spuren eines bis heute unbekannten Täters sicher - dieselben DNA-Spuren wie beim Mord an Claudia Obermeier im Jahr 1990, wie sich inzwischen dank moderner molekularbiologischer Untersuchungsmethoden herausgestellt hat.

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