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Verlag C.H. Beck:"Wir würden ja auch keine Adolf-Hitler-Straße akzeptieren"

Bürgerliches Gesetzbuch

Nach Otto Palandt benannte Pflichtlektüre für Juristen.

(Foto: Sonja Marzoner)

Der "Schönfelder" und der "Palandt" sind zwei zentrale Werke in der deutschen Rechtsprechung und im Jura-Studium. Das Problem: Die Männer hinter den Namen waren überzeugte Nationalsozialisten. Wie geht man damit um?

Von Anton Kästner

Kein Jurastudium lässt sich ohne sie bestreiten, kein Gericht kommt ohne sie aus: "Schönfelder" und "Palandt", zwei zentrale Werke in der deutschen Rechtsprechung, eine Gesetzessammlung und ein Gesetzeskommentar. Mit den Namen allerdings gibt es augenscheinlich ein Problem. Heinrich Schönfelder und Otto Palandt waren überzeugte Nationalsozialisten, 1933 traten sie der NSDAP bei. Seit einigen Jahren fordern verschiedene Initiativen eine Umbenennung, beide Bücher sind im Münchner Verlag C.H.Beck erschienen. Jetzt nimmt die Debatte Fahrt auf - die Grünen im Landtag machen Druck.

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