Essen (dpa/lnw) - Blutverschmierte Metzgerkittel und gruselige Zombiemaske: In Essen sind am Dienstagabend bei Einbruch der Dunkelheit wieder furchterregende Gestalten durch die Stadt gezogen - allerdings deutlich weniger als in früheren Jahren. 100 Teilnehmer seien unter dem Motto „Stadt und Land in Zombiehand“ angemeldet gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Tatsächlich gekommen seien rund 20. Sie trugen teils aufwendige Kostüme mit viel Kunstblut und Masken. Ein Teilnehmer hatte sich eine Getränkedose mit Flüssiglatex an den Kopf geklebt.
Die Halloween-Parade war von der Stadt in der ursprünglich geplanten Form nicht genehmigt worden. Deshalb hatte der Initiator Dirk Bussler stattdessen eine Demonstration angemeldet. Doch die Teilnahme an einer Demonstration schrecke anscheinend einige Menschen ab, sagte er am Abend.
Vergangenes Jahr hatte der Zombie-Walk am Vorabend vor Allerheiligen noch bis zu 2000 Halloweenbegeisterte in die Innenstadt gelockt. Schon in den Jahren davor hatte es unter anderem wegen Sicherheitsbedenken immer wieder Streit zwischen Initiator, Stadt und Ordnungsbehörden gegeben.
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