Die Pläne in manchen Städten und Gemeinden in Bayern sind so groß wie die jeweiligen Areale. Doch die Weltlage hat sich geändert. Die Bundeswehr soll wachsen und beansprucht deutschlandweit 187 bundeseigene Grundstücke, Kasernen und Truppenübungsplätze wieder für sich, die inzwischen zivil genutzt werden oder werden sollten. In Bayern betrifft das etwa 40 bisher sogenannte Konversionsflächen – einzelne Bundeswehr-Liegenschaften vom schlichten landwirtschaftlichen Grundstück im oberbayerischen Altenstadt über einstige Raketenstellungen und ehemalige Munitionsdepots in Orten wie Geisenfeld und Langquaid in Niederbayern bis hin zu großen Kasernen und ganzen Flugplätzen. Ein Überblick in ausgewählten Beispielen.
Militärareale sollen nicht mehr zivil genutzt werdenDie Bundeswehr braucht ihre Immobilien selbst
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Für rund 40 ehemalige Liegenschaften der Bundeswehr haben bayerische Städte und Gemeinden große Zukunftspläne gemacht. Doch die Weltlage hat sich geändert - und damit die Zukunft der Areale.
Von Katja Auer, Nina von Hardenberg, Matthias Köpf und Florian Zick

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