Landkreise Miesbach und Rosenheim:Spuren eines Braunbären in Oberbayern entdeckt

Landkreise Miesbach und Rosenheim: Ein Braunbär in einem Tierheim in Westmakedonien (Symbolbild)

Ein Braunbär in einem Tierheim in Westmakedonien (Symbolbild)

(Foto: imago images/ANE Edition)

Es handelt sich um den ersten Fund solcher Spuren seit etwas weniger als einem Jahr. Welches Tier genau in dem Gebiet unterwegs war, ist noch unklar.

In Oberbayern sind Spuren eines Braunbären gesichtet worden. Das Tier habe am vergangenen Wochenende in den Landkreisen Miesbach und Rosenheim im Grenzgebiet zu Österreich Trittsiegel im Schnee hinterlassen, teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg mitteilte.

Die Spuren seien ausgewertet und als die eines Braunbären bestätigt worden, hieß es. Nähere Angaben zu dem Bären seien bislang nicht möglich. Der letzte bestätigte Hinweis auf einen Braunbären in Bayern stammt demnach aus dem Sommer 2022. Im Grenzgebiet zwischen Reutte in Tirol, den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen seien 2022 mehrere Hinweise bestätigt worden. Auch damals war es aufgrund der Spuren nicht möglich, nähere Angaben zu dem Bären zu machen.

Nach jetzigem Stand kann somit auch nicht gesagt werden, ob es sich bei dem Tier, das die Spuren nun hinterlassen hat, um die Schwester des "Problembären" Bruno handelt. Diese Bärin hat vor Kurzem in Italien einen 26-jährigen Jogger getötet und so für Aufsehen gesorgt. Einen Abschussbefehl setzte ein Gericht in der norditalienischen Provinz Trentino bis zu einer Anhörung am 11. Mai vorerst aus.

Bereits 2020 sollte das Bärenweibchen erlegt werden. Es hatte damals zwei Menschen, einen Vater und seinen Sohn, auf dem Monte Peller angegriffen. Auch 2020 entschied ein Gericht gegen die Tötung.

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