Dreharbeiten beginnen im Juli 2025Rosalie Thomass wird „Tatort“-Kommissarin

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„Eine Ermittlerin mit bodenständigen Wurzeln“: Rosalie Thomass als Hauptkommissarin Emilia Rathgeber. Ihr erster „Tatort“ dürfte frühestens 2026 zu sehen sein.
„Eine Ermittlerin mit bodenständigen Wurzeln“: Rosalie Thomass als Hauptkommissarin Emilia Rathgeber. Ihr erster „Tatort“ dürfte frühestens 2026 zu sehen sein. (Foto: Markus Konvalin/BR)

Der „Tatort“ aus Franken bekommt ein neues Gesicht: Nach dem Ausstieg von Dagmar Manzel rückt Rosalie Thomass an die Seite von Fabian Hinrichs. Die Münchner Schauspielerin freut sich stilecht: „Da bin ich scho a weng stolz.“

Von Bernhard Blöchl

Die beliebte Münchner Schauspielerin Rosalie Thomass wird Kommissarin beim „Tatort“ Franken. Wie der Bayerische Rundfunk mitteilte, soll die 37-Jährige das bestehende Ermittlerteam aus Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid, Stefan Merki, Matthias Egersdörfer und Lisa Sophie Kusz bereichern.

Im Oktober 2024 lief die letzte Folge mit Dagmar Manzel als Hinrichs’ langjährige Partnerin. Auf Paula Ringelhahn, so Manzels Rollenname, folgt nun Hauptkommissarin Emilia Rathgeber (Thomass). Laut Bettina Ricklefs, BR-Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie, ist die neue Figur „eine Ermittlerin mit bodenständigen Wurzeln, deren aufrichtiges Herz mit wildem Takt für die Gerechtigkeit schlägt und die mit ihrer Vitalität für alle ein Gewinn ist.“

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Bereits im Juli 2025 beginnen die Dreharbeiten zu Thomass’ erstem Fall, der dann frühestens 2026 ausgestrahlt wird. Im Herbst 2025 wird die „Tatort“-Folge „Ich sehe dich“ zu sehen sein, in der Hinrichs ausnahmsweise allein ermittelt. Die Münchnerin bezeichnet das „Tatort“-Team Franken als „Weltklasse-Ensemble, in das ich mich voller Freude einreihe“. Und weiter: „Auf gut Fränkisch gesagt: ‚Da bin ich scho a weng stolz.‘“

Rosalie Thomass wurde 1987 in München geboren und sammelte erste Schauspiel-Erfahrungen am Volkstheater und im Jugendclub der Kammerspiele. Noch bevor sie einem großen Publikum durch Marcus H. Rosenmüllers Heimat-Trilogie („Beste Zeit“, „Beste Gegend“, „Beste Chance“) bekannt wurde, sorgte sie in einem TV-Krimi für Furore: als junge Prostituierte in Dominik Grafs „Polizeiruf 110“: „Er sollte tot“ (2006).

Seitdem war Thomass in Dutzenden Kino- und Fernsehfilmen zu sehen, darunter Doris Dörries „Grüße aus Fukushima“ (2016), Hans Steinbichlers „Eine unerhörte Frau“ (2016), die Romanadaption „Was man von hier aus sehen kann“ (2022) oder das Mystery-Drama „Wäldern“ (2024). Thomass wurde für ihre Schauspielkunst mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Bayerischer und Deutscher Fernsehpreis, Grimme-Preis und Deutscher Schauspielpreis.

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