Nach einem trockenen JahrAm Bodensee bieten sie jetzt „Wattwanderungen“ an

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Bei sonnigem Spätsommerwetter am Bodensee liegen einige Boote aufgrund des niedrigen Wasserstands auf dem Trockenen.
Bei sonnigem Spätsommerwetter am Bodensee liegen einige Boote aufgrund des niedrigen Wasserstands auf dem Trockenen.
Marius Bulling/dpa

Deutschlands größtes Binnengewässer führt so wenig Wasser wie noch nie am Ende des Sommers. Ein Rundgang durch Lindau, wo sich Touristen vom stinkenden Seegras nicht beirren lassen und sich Einheimische in Galgenhumor flüchten.

Von Florian Fuchs, Lindau

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Den Rettungsring hat noch niemand abgenommen, die daneben stehenden Baderegeln auch nicht. „Ins Wasser springen verboten“, steht dort, und: „Warnung vor tiefem Wasser“. Doch selbst die „Warnung vor flachem Wasser“ würde seltsam anmuten in diesen Zeiten, viel eher müsste man am Uferbereich des Toskanaparks nahe der Europabrücke, die zur Insel Lindau führt, vor „gar keinem Wasser“ warnen. Und vor Seegras. Man muss schon einige Meter auf sich nehmen, hinein in den See, um eine Wassertiefe zu erreichen, in der man schwimmen könnte.

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