Es ist mehr dieses arrogante Verhalten als die tatsächlichen Vorwürfe, weswegen Mixa nun ein Rücktrittsbesuch beim Vatikan einreicht. Denn mal ehrlich: Hätte der Bischof von Beginn an zugegeben, in den siebziger Jahren "ein paar Watschn" verteilt zu haben - wen hätte es schockiert?

Doch von vorne: Der Skandal nahm am 31. März mit einem Bericht der Süddeutschen Zeitung seinen Anfang. Mehrere ehemalige Heimkinder erhoben schwere Anschuldigungen gegen den früheren Stadtpfarrer von Schrobenhausen. Dort war Mixa ab Anfang der siebziger Jahre tätig. Sechs ehemalige Zöglinge ...

Walter Mixa auf einer Pressekonferenz im Februar 2010 anlässlich der Deutschen Bischofskonferenz Foto: dpa

22. April 2010, 09:462010-04-22 09:46:00 © sueddeutsche.de