Kurz zuvor hatte sich der Bischof mit einer anderen Politikerin angelegt. Der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) warf er vor, ihre Pläne zum Ausbau der Kinderkrippen seien "vorrangig darauf ausgerichtet, junge Frauen als Arbeitskräfte-Reserve für die Industrie zu rekrutieren". Wer Mütter dazu verleite, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiere Frauen zu "Gebärmaschinen".

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22. April 2010, 09:462010-04-22 09:46:00 © sueddeutsche.de