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Bildung:Neue Standorte für Hebammen-Studium

Die akademische Ausbildung von Hebammen in Bayern wird ausgeweitet. Künftig sollen junge Menschen auch an der Universität Augsburg und an der Technischen Hochschule Aschaffenburg das Fach studieren können. Das beschloss das Kabinett in seiner jüngsten Sitzung. Insgesamt sei dies künftig an neun Standorten in allen Regierungsbezirken möglich. Seit 2019 existieren Studiengänge in Regensburg und München, zum bevorstehenden Wintersemester soll auch der überwiegende Teil der nordbayerischen Standorte Würzburg, Coburg, Erlangen und Nürnberg Studierende annehmen. Ein weiterbildendes Studium gibt es seit 2020 in Landshut. "Hebammen haben im Gesundheitssystem eine sehr zentrale Bedeutung", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU). Anspruch der akademischen Hebammenausbildung sei es, fundierte Theorie- und umfassende Praxiskenntnisse zu vermitteln. Die Hebammenausbildung ist im Wandel. Bisher wurden die Geburtshelferinnen an Hebammenschulen ausgebildet, die in der Regel an Krankenhäuser angegliedert waren. Diese Ausbildung wird übergangsweise noch fortgesetzt. Seit 2020 gibt es eine neue gesetzliche Grundlage, die die akademische Ausbildung an Hochschulen vorsieht.

© SZ vom 11.03.2021 / dpa
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