BildstreckeDie Bauernopfer der CSU

Die Liste der Minister und Gefolgsleute, die CSU-Chef Stoiber fallen ließ, zum Teil auch, um sein Amt zu retten, ist länger als man denkt. Seine Nachfolger Beckstein und Huber machen bei der Bayern LB da weiter, wo Stoiber aufgehört hat. Eine Galerie der Geschassten.

Stoibers erstes Opfer war die resolute Justizministerin Mathilde Berghofer-Weichner. Als Stoiber 1993 ins Amt kam, schickte er Berghofer-Weichner in die Wüste, obwohl sie gerne noch das eine Jahr bis zum regulären Ende der Legislaturperiode geblieben und dann freiwillig gegangen wäre. Vermutliches Motiv: Die scharfzüngige Berghofer-Weichner galt eher als Anhängerin von Stoibers Rivalen Theo Waigel. "Das war für die Mathilde ein Riesenschock", sagt ein CSU-Präside.

Foto: Bildarchiv des Bayerischen Landtags; Fotografin: Beatrice Vohler

11. September 2007, 17:292007-09-11 17:29:00 ©