Asylpolitik:Söders Bezahlkarte ist doch nicht so hart

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Ein Geflüchteter mit der SocialCard für Asylsuchende. Das Ziel: weniger Bürokratie für die Behörden und mehr Teilhabe für die Geflüchteten. (Foto: picture alliance / epd-bild)

Bayerns Ministerpräsident hat eine strenge Bezahlkarte versprochen. In der Realität ist nun doch manches lockerer. Asylbewerber dürfen immer öfter überweisen und teils außerhalb des Landkreises einkaufen. Flüchtlingshelfer spötteln über Söder.

Von Andreas Glas

Gut zwei Monate sind vergangen, seit der Freistaat die Bezahlkarte für Asylbewerberinnen und Asylbewerber in vier Pilotkommunen eingeführt hat. Nun befindet sich das Projekt in Phase zwei: 38 weitere Städte und Landkreise kommen dazu. Die bayerische Karte sei „härter“ als anderswo, hatte Ministerpräsident Markus Söder versprochen. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (beide CSU) sagte kürzlich: „Insgesamt wird die Karte sehr gut angenommen. Nennenswerte Probleme sind weiterhin nicht aufgetreten.“ Aber stimmt das?

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