Bericht des Umweltamts:Die Natur verschwindet

Lesezeit: 2 min

Bau der Weßlinger Umgehungsstraße

Platz da: Jedes Jahr werden in Bayern 4470 Hektar freies Land zugebaut und asphaltiert. Hier der Bau einer neuen Umgehungsstraße bei Wessling.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Der Flächenfraß in Bayern geht immer weiter: Inzwischen sind sechs Prozent des Freistaats bebaut, betoniert und asphaltiert

Von Christian Sebald

Nun ist es amtlich: Der Flächenfraß in Bayern hat in den vergangenen 15 Jahren eine dramatische Dynamik bekommen. Dies geht aus dem neuen Bericht über die Bodenversiegelung hervor, den das Landesamts für Umwelt (LfU) dieser Tage ins Internet gestellt hat. Zwischen 2000 und 2015 sind demnach in Bayern jedes Jahr 4470 Hektar vormals freies Land mit Wohnhäusern, Bürogebäuden, Gewerbe- und Industriehallen oder Straßen und anderen Verkehrswegen bebaut worden. Damit sind 424 000 Hektar des Freistaats zubetoniert. Das entspricht sechs Prozent der Landesfläche oder der achtfachen Oberfläche des Bodensees. Vor 15 Jahren waren es 357 000 Hektar oder die sechseinhalbfache Fläche von Deutschlands größtem See. Das Plus seither beträgt 67 000 Hektar oder satte 19 Prozent.

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