Ein Jahr nach dem Unwetter in Benediktbeuern„Der Hagel hatte unser Lachen gestohlen“

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Ein Kran erinnert daran, dass das Kloster Benediktbeuern beim Hagelsturm vor einem Jahr schwere Schäden erlitt.
Ein Kran erinnert daran, dass das Kloster Benediktbeuern beim Hagelsturm vor einem Jahr schwere Schäden erlitt. (Foto: Manfred Neubauer)

Zehn Minuten reichten im August 2023, um Benediktbeuern in ein Trümmerfeld zu verwandeln. Ein Jahr danach sieht das Dorf aus wie neu – auch weil viele Handwerker unermüdlich auf den Dächern schufteten. Wie geht es den Menschen? Ein Ortsbesuch.

Von Benedikt Heider, Benediktbeuern

„Das vergangene Jahr hat mich fünf Jahre meines Lebens gekostet“, sagt Hans Weiskopf. Er sitzt auf seiner Terrasse in Benediktbeuern und schaut in den frisch angelegten Garten. Der Rasen ist saftig grün und akkurat gestutzt. Auf der Wiese nebenan grasen Kühe – Voralpenidylle aus dem Bilderbuch. Doch vor einem Jahr war es innerhalb von zehn Minuten vorbei damit: Faustgroße Hagelkörner zerschossen den Rasen – „als wären die Kühe darüber gerannt“, erinnert sich Veronika Weiskopf. Auch das Dach ihres Hauses wurde zerstört, dreifachverglaste Fenster zerschlagen, Markisen und Rollläden zertrümmert.

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