Behindertenpolitik:"Man muss sich Augenhöhe oft erst erkämpfen"

Behindertenpolitik: Es gibt die sichtbaren Hürden und dann gibt es die Barrieren im Kopf, sagt der Behindertenbeauftragte Holger Kiesel.

Es gibt die sichtbaren Hürden und dann gibt es die Barrieren im Kopf, sagt der Behindertenbeauftragte Holger Kiesel.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Er sitzt selbst im Rollstuhl, trifft fast täglich auf Schwellen, die er allein nicht überwinden kann: Der Behindertenbeauftragte Holger Kiesel sagt, was sich in Bayern ändern müsste.

Interview von Nina von Hardenberg

Am Dienstag hat Bayerns Ministerrat Holger Kiesel erneut zum Behindertenbeauftragten ernannt. Der 48-jährige frühere Redakteur des Bayerischen Rundfunks ist bereits seit 2019 in diesem Amt. Durch einen Sauerstoffmangel während seiner Geburt ist er spastisch gelähmt, sitzt im Rollstuhl und kennt so die vielfältigen Barrieren des Alltags sehr genau.

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