Almwirtschaft in BayernDie Wolfsjagd ist eröffnet

Lesezeit: 5 Min.

Wolf im Tierfreigelände des Nationalparkzentrums Falkenstein im Bayerischen Wald.
Wolf im Tierfreigelände des Nationalparkzentrums Falkenstein im Bayerischen Wald.
Foto: Johannes Simon

Zwei Wolfsrüden sind in den bayerischen Bergen nachgewiesen. Obwohl sie sich unauffällig verhalten, dürfen Jäger und Förster sie nun wieder jagen. Artenschützer sind entsetzt.

Von Christian Sebald

SZ bei Google bevorzugen

Es ist jetzt gute 16 Jahre her, dass sich in den bayerischen Bergen erstmals nach langer Zeit wieder ein Wolf angesiedelt hat. Der letzte dort war 1836 abgeschossen worden, nahe Kreuth am Tegernsee. Seither wurde keiner mehr im Mangfallgebirge gesehen. Doch dann, es war um den Jahreswechsel 2009/2010 herum, war wieder einer zugewandert. Die Spuren waren eindeutig. An einer Wildfütterung im Wendelsteingebiet hatten Jäger eine tote Hirschkuh mit verdächtig tiefen Bisswunden entdeckt. Ein Gentest brachte Gewissheit: Es war tatsächlich ein Wolf, der die Hirschkuh gerissen hatte, er war aus Italien zugewandert.

Zur SZ-Startseite

Vor 20 Jahren
:Wie Problembär Bruno den Freistaat Bayern blamierte

Wochenlang spazierte er durchs Oberland, unaufhaltbar. Bis zu jener finsteren Nacht auf der Kümpflalm.

SZ PlusVon Sebastian Beck und Christian Sebald

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: