Wirtshäuser:Im Bauch von Bayern

Wirtshäuser: Das Gemälde des Genremalers Eduard von Grützner fängt klischeehaft die Atmosphäre eines Münchner Wirtshauses um 1900 ein. Noch bis zum 11. Dezember hängt es in der Wirtshaus-Ausstellung in Regensburg.

Das Gemälde des Genremalers Eduard von Grützner fängt klischeehaft die Atmosphäre eines Münchner Wirtshauses um 1900 ein. Noch bis zum 11. Dezember hängt es in der Wirtshaus-Ausstellung in Regensburg.

(Foto: Maximilian Brückner/Haus der Bayerischen Geschichte)

Das Wirtshaus ist ein Biotop der bayerischen Volkskultur, doch es trocknet aus. Würdigung einer Institution, die Unterhaltern und Revolutionären eine Bühne bot - und noch nicht verloren ist.

Essay von Hans Kratzer

Vor etlichen Jahren schrieb der Kulturwissenschaftler Gert Raeithel, er habe in einem Eggenfeldener Lokal gelesen, "das stumpfsinnige Dahinbrüten vor dem Bier" sei erst ab halb elf gestattet. Raeithel, der unter dem Pseudonym R.W.B. McCormack das ethnologische Standardwerk "Tief in Bayern" verfasst hat, war darüber nicht verwundert. Denn dieses Dahinbrüten ist "ein Zeremoniell, das sich über viele Stunden hinziehen kann". Der Schauspieler Ulrich Tukur sagte ergänzend in einem Interview, er habe die Erfahrung gemacht, dass in einer guten Wirtschaft die Zeit manchmal eine Weile stehen bleibe.

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