MeinungWindkraft in BayernDie selbst verschuldete Misere

Kommentar von Christian Sebald

Lesezeit: 2 Min.

Die Begeisterung für die Windkraft in Bayern hielt sich bei Ministerpräsident Markus Söder (rechts) bislang eher in Grenzen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat dem bisher wenig entgegengesetzt.
Die Begeisterung für die Windkraft in Bayern hielt sich bei Ministerpräsident Markus Söder (rechts) bislang eher in Grenzen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat dem bisher wenig entgegengesetzt.
Fotos: Lennart Preiss/dpa, Imago, Bearbeitung: SZ

Wenn Ministerpräsident Markus Söder jetzt den Bund für den Ausbau der Windkraft in Bayern in die Pflicht nimmt, ist das –  vorsichtig gesagt – unehrlich. Der Hauptgrund der anhaltenden Stagnation sind er und seine CSU.

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Es ist immer dieselbe Leier: Wann immer irgendetwas nicht rund läuft in Bayern, liegt es aus Sicht von CSU und Freien Wählern nicht so sehr an der Staatsregierung, sondern an jemand anderem, zum Beispiel am Bund. Deshalb war es ja womöglich nur eine Frage der Zeit, dass Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder dieses Narrativ auch als Erklärung für die anhaltende Windkraftmisere im Freistaat nutzt.

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