Badeunfälle in BayernZweimal hintereinander: Wasserwacht rettet drei Kinder einer Familie

Die Wasserwacht muss immer wieder Eltern ermahnen, am Wasser besser auf ihre Kinder aufzupassen. (Symbolfoto)
Die Wasserwacht muss immer wieder Eltern ermahnen, am Wasser besser auf ihre Kinder aufzupassen. (Symbolfoto)
Foto: Lino Mirgeler/dpa

Die Helfer haben in einem Badesee in Mittelschwaben drei Kinder gerettet. Dabei hätte einer der beiden Einsätze verhindert werden können – hätten die Eltern auf die Profis gehört.

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In Schwaben haben Wasserretter gleich zweimal Kinder einer Familie vor dem Ertrinken bewahrt. Zuerst schwebte das jüngste Kind in Gefahr, nach Einschätzung der Wasserwacht Senden etwa drei Jahre alt. Es habe sich ohne jede erwachsene Aufsicht im hüfttiefen Wasser des nördlichen Waldsee (Landkreis Neu-Ulm) befunden. „Sofort schritten die Wasserretter ein und holten das Kind an Land, noch bevor es weiter ins tiefe Wasser geraten konnte.“

Der Vater wurde ermahnt, besser auf seine Kinder aufzupassen. „Leider wirkte die Ermahnung nicht nachhaltig“, schilderten die Wasserretter den Einsatz vom Wochenende. Wenige Stunden später mussten die Ehrenamtlichen nämlich zwei weitere Kinder der Familie retten, diesmal etwa fünf und sieben Jahre alt. „Beide tauchten bereits mehrfach neben dem Steg mit dem Kopf unter Wasser und verloren den Halt unter den Füßen.“ Der Familie wurde daraufhin nahegelegt, den Badesee zu verlassen, was sie auch tat.

„Immer wieder machen unsere Wachmannschaften die Erfahrung, dass Eltern nicht genug auf ihre Kinder achten“, betonte die Wasserwacht Senden. „Oft sind diese nicht mit adäquaten Schwimmhilfen ausgestattet, die ein Ertrinken verhindern können.“ Häufig verfügten auch die Eltern der Kinder selbst nicht über ausreichende Schwimmfähigkeiten. Die Retter mahnen: „Schwimmpuffer oder Badetiere sind keine ausreichenden Hilfsmittel, um ein Ertrinken zu verhindern.“

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